Volle Konzentration auf das zweite Playout-Spiel!

Das erste Abstiegsspiel vom vergangenen Samstag ging dank einem “Glückstreffer“ knapp 2:1 zugunsten der Uzwiler aus. Diesen Fehlstart aus Weinfelder Sicht gilt es nun zu korrigieren.

Bereits die drei Direktbegegnungen in der Regular Season endeten immer mit nur einem Tor Differenz. Zweimal ging es in die Verlängerung mit dem besseren Ende für den EHC Uzwil, im letzten Spiel siegten dann aber die Weinfelder mit 2:1 nach 60 Minuten. Damit haben die Trauben in der Qualifikation fünf der insgesamt neun Punkte gegen Uzwil ergattert und die Hawks lediglich vier. In den 27 Spielen der Qualifikation holte Uzwil jedoch total vier Punkte mehr als Weinfelden, weshalb zumindest auf dem Papier die St. Galler leicht zu favorisieren sind.

Der Saisonverlauf der beiden Teams in der Regular Season verlief ähnlich. So trennten sich die Uzwiler bereits relativ früh in der Saison von Headcoach Schüepp und Weinfelden machte diesen Schritt Anfang Januar mit dem Wechsel von Modes zu Diethelm. In beiden Fällen erfolgte in der Tabellensituation jedoch keine Verbesserung, wobei bei Weinfelden die Zeit dafür aber auch etwas zu knapp war. Eine weitere Parallele gibt es bei den Siegen zu verzeichnen, welche fast ausschliesslich in der ersten Saisonhälfte eingefahren wurden. Abgesehen von Uzwils Overtime-Sieg gegen Herisau Mitte Januar und Weinfeldens Erfolg in der letzten Qualifikation-Runde mussten beide Teams ab Mitte/Ende November eine lange Niederlagenserie von 14 (Uzwil) respektive 12 Spielen (Weinfelden) einstecken. Beide Teams kämpften auch immer wieder mit der Verletzungshexe und hatten Ende Jahr zudem ein paar personelle Abgänge zu verzeichnen.

Für Spannung ist also gesorgt, denn auch das zweite Playout-Spiel dürfte erneut hart umkämpft sein und die beiden Teams werden sich nichts schenken. (kr)