Die C-Ladies werden für ein gutes Spiel schlecht belohnt

Zum ersten Spiel im neuen Jahr ging es für die C-Ladies in den östlichen Nachbarkanton. Im Lerchenfeld St. Gallen fand das Rückspiel gegen die Eisbärinnen statt. An das Hinspiel gab es nur schlechte Erinnerungen: eine Klatsche fingen die Weinfelderinnen ein (0:3, 0:1, 0:2). Das durfte unter keinen Umständen wieder passieren. Coach Thöni verlangte vom Team Kampfeinsatz und -bereitschaft vom ersten Pfiff an. Laufen mit der Scheibe. Jede hat ihre Gegnerin. Und nicht zuletzt muss vor dem gegnerischen Tor Druck gemacht werden, auch wenn es weh tut. Da an diesem Sonntag kein Spiel des EHCKK in der SWHL B stattfand, konnten die Eisbärinnen mit der gesamten Garde ihrer Topspielerinnen antreten. Und was diese können, war den Traubenfrauen absolut bewusst.


Das erste Drittel lief für den SCW gut bis zuweilen sogar sehr gut. Es gab wenig Platz und Möglichkeiten für die St. Gallerinnen, um etwas Erfolgreiches zu kreieren. Oft setzen sich die Weinfelderinnen im Drittel der Eisbärinnen fest und brachten die Scheibe immer wieder aufs Tor. Leider (noch) ohne einzunetzen. Aus einer Unachtsamkeit in der neutralen Zone und einem ungünstigen Wechsel des SCW entstand in der 12. Spielminute eine ideale 3:1 Situation für die St. Gallerinnen, welche mit dem Führungstreffer zum 1:0 abgeschlossen werden konnte.


Coach Thöni war zufrieden. Er motivierte sein Team, weiter hart zu arbeiten, den Eisbärinnen keinen Platz zu lassen und weiterhin auf das St. Galler Tor zu schiessen und auf die Abpraller zu gehen. Es roch förmlich nach dem Ausgleich. Dieser fiel dann aber leider nicht. Eine unübersichtliche Situation vor dem SCW Tor und einem Missverständnis in der Defensive erlaubten den St. Gallerinnen, in der 25. Minute das 2:0 zu erzielen. Noch war nichts verloren. Die Traubenfrauen bäumten sich abermals auf und setzten sich wieder im Drittel der Eisbärinnen fest. Nicht locker lassen, Scheibe auf das Tor, immer und immer wieder. Dann klappte es und rund vier Minuten später stand es nur noch 2:1. Es lag alles drin. Das letzte Drittel gehörte eindeutig den Weinfelderinnen. Sie machten richtig Druck und liessen den St. Gallerinnen fast keine Chance mehr, über die neutrale Zone hinauszukommen. Es roch nach dem gewünschten Punkt. Aber die beiden Powerplays in der 51. und 60. Minute (ohne Torhüterin mit 6:4) konnten leider nicht ausgenutzt werden. Es blieb beim undankbaren 2:1 und somit erneut bei null Punkten gegen den HC Eisbären. Schade und dem Einsatz nach zu urteilen wirklich unverdient. (jkg)

 

Den nächsten harten Brocken erwarten die SCW Ladies am Samstag, 13. Januar 2018 um 17:00 Uhr in der Gütti. Die Lady Lakers (8 Spiele, 24 Punkte) reisen aus Rapperswil-Jona an. HOPP SCW LADIES!

 

Spielbericht SIHF