Weinfelden empfängt den ersten Aufsteiger

Der HC Prättigau-Herrschaft spielte bisher eine unglaublich gute erste Saison in der 1. Liga Ost. Mit acht Siegen aus 12 Spielen liegen die Bündner momentan auf dem vierten Zwischenrang.

 

Dabei wurden die Punkte nicht nur gegen die sogenannt “Kleinen“ geholt, denn unter anderem konnte je einmal das Spitzentrio Frauenfeld, Arosa und Wetzikon bezwungen werden. Eines der wenigen Teams, welches gegen Prättigau-Herrschaft bisher siegreich blieb, ist der SC Weinfelden. Mitte Oktober gelang den Trauben mit einem kämpferischen Einsatz und einer top Torhüterleistung ein 4:1-Erfolg in Grüsch.

 

Die Bündner konnten ihr Aufstiegs-Team, welches vorwiegend aus langjährigen Prättigau-Spielern und Eigengewächsen bestand, praktisch zusammenhalten. Dazu wechselten sieben Spieler vom EHC Chur zum Partnerteam Prättigau und der absolute Transfer-Hammer erfolgte diese Woche mit der Verpflichtung des langjährigen NLB-Spielers (u.a. HCT) Gian-Andrea Thöny. Auch er ist übrigens ein Prättigauer-Eigengewächs. Damit verfügen die Bündner über ein enorm routiniertes Team. Interessant dürfte nach vierjähriger Hockey-Pause auch die Rückkehr von Thomas Jaag sein, der ab 2008 fünf Saisons lang für den HC Thurgau spielte.

 

Der SC Weinfelden konnte nach dem Überraschungssieg gegen Arosa in der Tabelle etwas Boden gut machen und die rote Laterne an Herisau abgeben. Dank der zeitgleichen Niederlage der Pikes liegen die Trauben nun nur noch einen Punkt hinter den Hechten, respektive von einem Playoffplatz entfernt. Auch die Verletzungshexe scheint sich langsam etwas zu verziehen, kehrte doch diese Woche auch Yannick Heid wieder ins Eistraining zurück. All das macht Hoffnung, dass sich nach fast der Hälft der Qualifikation das Blatt endlich zugunsten der Weinfelder wendet. (kr)