Erstes Heimspiel gegen den Aufsteiger

kr. Gleich zu Saisonbeginn kommt es zu einem ersten Gradmesser für das junge Weinfelder Team. Gegen Aufsteiger Herisau wird sich nach den nicht sehr aussagekräftigen Testspielen erstmals zeigen, wo die Trauben diese Saison in etwa anzusiedeln sind.

 

Die Appenzeller sind von der Vereinspolitik her mit dem SC Weinfelden zu vergleichen. So betreiben die Herisauer ähnlich wie die Thurgauer eine eher konservative Preispolitik. Die Spieler sollen nicht wegen des Geldes, sondern wegen der Freude am Eishockey und vor allem für die Vereinsfarben zum Club wechseln wollen. Ein guter Teamgeist und die Rekrutierung von Spielern aus der Region sind dabei prioritär und zudem in der heutigen Zeit auch realistisch finanzierbar. Nicht verwunderlich haben die beiden Teams dann auch identische Saisonziele. Beide wollen einen Playoff-Platz erreichen, das heisst, nach der Qualifikation einen der besten acht von zehn Plätzen belegen.

 

Der SC Herisau hat sein Team nach dem Aufstieg aus der 2. Liga im letzten Frühling nicht stark verändert, und er hat ein relativ schmales Kader. Interessanter Zuzug dürfte der 26-jährige Philipp Aerni sein, der nach zwei Jahren beim EHC Winterthur und einem Jahr in Dänemark, wo er ebenfalls in der zweithöchsten Liga spielte, zum SC Herisau zurückkehrte. Mit Marc Klingler haben die Appenzeller zudem einen der erfahrensten 1. Liga Torhüter in ihren Reihen.

 

Beide Teams sind mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet, wobei Weinfelden gegen Uzwil erst in der Verlängerung verlor. Die Appenzeller hatten dagegen gleich gegen den letztjährigen Regionalmeister Frauenfeld anzutreten und mussten diesem einen diskussionslosen 5:1 Sieg zugestehen.

 

Puckspender: Cycle World, 8583 Sulgen