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Playoffstart ohne Gegentor

Weinfelden gewann das erste Playoff-Viertelfinalspiel gegen Wetzikon mit 3:0. Die Thurgauer zeigten eine gute Leistung, mussten sich aber bis ins Schlussdrittel gedulden, bis die Entscheidung fiel.


Weinfelden bekundete zu Beginn der Partie Mühe zu Abschlüssen zu kommen, bis zur 8. Minute musste Wetzikons Keeper Bürlimann kein einziges Mal eingreifen. Danach hatte der SCW das Spieldiktat in der Hand, es gab bis zur ersten Pause dennoch nur eine Hand voll nennenswerte Chancen für die Thurgauer und auch Wetzikon tauchte nur selten gefährlich, und dies vor allem in den ersten Minuten, vor dem gegenüberliegenden Gehäuse auf.
Nach dem flüssigen, mit nur wenigen Chancen gespickten Startdrittel griff das Heimteam im folgenden Abschnitt dynamischer an und steigerte sich in der Puckkontrolle.
Durch die zusätzliche Bewegung und das verbesserte Passspiel erhielt die zuvor solide Wetziker Defensivmauer nun Risse, dies auch weil die Weinfelder Angriffe nun unberechenbarer waren. Fontana (22.) und Dommen (24.) brachten die Scheibe bei ihren Vorstössen aber noch nicht an Wetzikons Hüter Bürlimann vorbei. Dieser leistete sich in der 28. Minute aber einen folgenschweren Fehler. Einen hohen Schuss von Philipp Bucher kriegte er nicht zu fassen und so übernahm Knöpfli die Scheibe und schoss zum 1:0 ein. Wetzikon trat bei numerischem Gleichbestand weiterhin fast nur mit Kontern offensiv in Erscheinung, doch beim letzten Pass fehlte jeweils entweder beim abgebenden oder beim annehmenden Stürmer die Konzentration. Oft war auch die Weinfelder Abwehr rechtzeitig zurückgeeilt.
Zehnder schob in der 32. Spielminute einen Querpass von Diener, der zum zweiten Mal beim SCW mitspielte, neben das Tor und verpasste das 2:0. Das Spiel war zwar von Beginn weg intensiv und schnell, aber die typischen Playoff-Emotionen kamen erst in der 37. Minute mit der ersten von drei Prügeleien ins Spiel.
Im Schlussabschnitt hatte Wetzikon zu Beginn eine kurze gute Phase, doch fehlte gegen den makellosen Keeper Waber und die meist abgeklärte Weinfelder Abwehr die Genauigkeit. In der 51. Minute gelang dem SCW, der seine Chancen insgesamt ebenfalls nicht sehr effizient nutzte, das entscheidende 2:0. Tobler hatte zur Mitte gepasst und Andenmatten, nachdem Diener nur mit dem Schlittschuh an die Scheibe kam, energisch aus kurzer Distanz abgestaubt. Weinfelden hielt das Tempo hoch und erzielte in Überzahl nach einem Scheibenverlust Egolfs durch Tobler noch den 3:0-Endstand.
Weinfeldens Sieg war nach dieser soliden Leistung verdient und legt eine gute Basis für das Weiterkommen in diesem Playoff-Viertelfinale. Bezüglich der offensiven Effizienz ist jedoch noch etwas Steigerungspotential vorhanden. Dieses kann bereits am Samstag um 17:30 im zweiten Spiel der Serie ausgeschöpft werden.

SC Weinfelden - EHC Wetzikon 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Güttingersreuti - 445 Zuschauer - SR Langenegger; Brunner, Kehl.
Tore: 28. Knöpfli (P. Bucher, Dommen) 1:0. 51. Andenmatten (Diener, Tobler) 2:0. 58. Tobler (Fontana; Ausschluss Aeberli) 3:0. - Strafen: 10×2 Minuten gegen Weinfelden, 8×2 Minuten gegen Wetzikon.

Weinfelden: Waber; Y. Müller, Jakob; Ott, A. Bucher; Zehnder, Nussbaum; Andenmatten, Diener, Tobler; Beck, Kappenthuler, Fontana; Knöpfli, Dommen, P. Bucher; Toschini.


Wetzikon: Bürlimann; Lange, Egolf; F. Reichmuth, Holdener; Hvjdt, Brunner; Steiner, Künzli, Eicke; Aeberli, T. Griga, Schraner; Bill, Vesely, Trösch; P. Reichmuth, S. Müller, Betschart, Baer.


Bemerkungen: Weinfelden ohne Grischott, Trunz und Schoop (alle verletzt), mit Diener und Partnerteamspieler Kappenthuler (Kreuzlingen). Hemmi nicht eingesetzt. Wetzikon komplett.

SC Weinfelden - EHC Wetzikon 3:0

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